Containerhaus – Restaurierungsprojekt des Palastmuseums in Peking, China

Die Verbotene Stadt in Peking, der ehemalige Kaiserpalast zweier Generationen Chinas, liegt im Herzen der Pekinger Innenstadt und verkörpert die Essenz der alten chinesischen Hofarchitektur. Im Zentrum der Verbotenen Stadt befinden sich drei Haupttempel. Sie erstreckt sich über eine Fläche von 720.000 Quadratmetern, die bebaute Fläche beträgt etwa 150.000 Quadratmeter. Sie zählt zu den größten und vollständigsten Holzkonstruktionen der Welt und gilt als einer der fünf bedeutendsten Paläste weltweit. Die Verbotene Stadt ist ein nationales Touristenziel der Kategorie 5A. 1961 wurde sie als erstes nationales Kulturdenkmal unter Schutz gestellt und 1987 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Anlässlich der Gründung des Neuen Chinas erlebten die Verbotene Stadt und das Neue China einen tiefgreifenden Wandel. Nach jahrelangen Rettungs- und Instandsetzungsarbeiten präsentierte sich die Verbotene Stadt in neuem Glanz. Später, nach seiner Rückkehr in die Verbotene Stadt nach 40 Jahren, hatte Pu Yi viele Dinge zu erzählen, die er nicht in Worte fassen konnte. In seinem Buch „In meiner ersten Lebenshälfte“ schrieb er: „Am meisten überraschte mich, dass der Verfall, den ich bei meiner Abreise erlebt hatte, unsichtbar war. Alles war neu. Im Königlichen Garten sah ich die Kinder in der Sonne spielen, den alten Mann, der Tee aus dem Teekannenhalter trank, und ich roch den Duft des Korkens. Ich spürte, dass die Sonne schöner war als früher. Ich glaube, dass auch die Verbotene Stadt zu neuem Leben erwacht ist.“

Bis zu diesem Jahr verliefen die Arbeiten an der Mauer der Verbotenen Stadt planmäßig. Im Einklang mit den hohen Standards und dem strengen Erscheinungsbild wurde das Wohnprojekt GS Housing im Gebäude der Verbotenen Stadt eröffnet. Guangsha Housing übernahm die Verantwortung für die Sanierung und den Schutz des kulturellen Erbes der Verbotenen Stadt. GS Housing zog in die Verbotene Stadt ein, löste die Arbeits- und Unterbringungsprobleme der städtischen Bauarbeiter und sicherte so den Fortschritt des Projekts.


Veröffentlichungsdatum: 30.08.2021